Liebe Leser

Zum 21.12.2012 hat die Internet-Zeitung buergerstimmen.de seine Berichterstattung eingestellt. Ein Restart mit neuer thematischer Ausrichtung ist angedacht.
Ich danke für ihr jahrelanges Interesse und hoffe, dass wir angesichts des Ölrückgangs noch lange friedliche Zeiten erleben dürfen/können. Optimistisch bin ich nicht. Bedenken Sie, 2030 wird nach den meisten Prognosen voraussichtlich weltweit soviel Öl gefördert werden wie ungefähr 1980 und 1980 lebten nur zirka viereinhalb statt heute gut sieben Millarden Menschen auf der Erde. Baldige Hungerkriege sind in unserer globalisierten überbevölkerten Welt wahrscheinlich.

Bioenergie-Dörfer - Nur regenerative Energien sind kein Ausweg

Das Bioenergiedorf in Jühnde braucht zum Beispiel zirka 200ha Ackerland, um 1000 Menschen nur mit Wärme und Strom zu versorgen. Um einen Menschen zu ernähren, braucht man bei heutiger Dünge-Technik zwischen 0,2 und 0,3ha. Für die 1000 Jühnder braucht man also mindestens nochmal 200ha, um diese auch ernähren zu können, wobei der Energiebedarf für Dünger, Industriealisierung und Traktoren bei dieser Nachhaltigkeitsbetrachtung noch nicht mit berücksichtigt wurde. Die 1000 Jühnder können nur dann nachhaltig leben, wenn 1000 Menschen irgendwo verschwinden oder solange genügend Öl zur Verfügung steht, welches Energielöcher in der Nachhaltigkeitsbilanz stopft. Dieser Kern-Konflikt, der sich aus dem Peak-Of-Oil-Problem ergibt, wird leider kaum diskutiert.
Aber vor diesem Hintergrund können die kriegstreibenden Politiken von IS, von Merkel-Deutschland, von der Türkei, von den USA, von China, von verschiedenen Staaten alternativ interpretiert werden.
Sehen die Machthaber im Krieg die einzige Möglichkeit, um die Menschheit auf ein nachhaltiges Bevölkerungsmaß zu reduzieren? "Lebensräume im Osten" und Ernährungsängste waren bei Hitler ein Argument, um den Krieg gegen Russland zu begr√ľnden.
Ihr
Dr. Dieter Porth - ehemaliger Herausgeber buergerstimmen.de