geändert am 06.06.2008 - Version Nr.: 1. 47

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kritisch --- innovativ --- neoliberal

Parteien, Verbände

~ Dr. Dieter Porth - Göttinger Land,irgendwo

Die vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift "Die Brücke - Forum für antirassistische Politik und Kultur" ist soeben erschienen. Neben vielen interessanten Artikeln wird auch das Göttinger Land bedacht. Es wird gefragt, ob Ende des zweiten Weltkriegs ein Volksmob aus Deiderode zwei abgestürzte britische Bomberpiloten "eingeschlagen, gestochen, gehackt, gemetzelt" hat.

Zusammenfassung

Manchmal ist es schon interessant, wo Göttingen über auftaucht. Auf Seite 66 wird im aktuellen Heft über einen Mord in Deiderode berichtet. Wenn sie sich jetzt wundern, dass sie im Göttinger Tageblatt davon nichts gelesen haben, dann liegt das einfach am Zeitpunkt. Es wird gefragt: Haben im Spätsommer 1944 eine Gruppe von Deiderödern zumindest auf einen von zwei abgestürzten britische Bomberpiloten "eingeschlagen, gestochen, gehackt, gemetzelt, bis nur ein Klumpen blutigen Fleisches in zerfetzter Montur übrig blieb?..."
Die Texte in der Brücke sind erfrischend und lohnt sich, wenn man einmal die Welt aus ungewöhnlichen Perspektiven denken will. Aber auch der Freund von zeitgenössischen Gedichten findet dort eine Vielzahl von verdichteten Gedanken. Besonders beeindruckend in Dichte und Sprachwitz empfand ich das Gedicht "Randmenschen" von Betti Fichtl auf Seite 117.
Der Preis: 9 für 150 DIN-A5-Seiten.
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Pressemitteilung Kontaktlink zu Die Brücke [ Homepage ] (Necati Mert)

[Göttinger Land,irgendwo - 25.10.06] [Quelle: Email]

Soeben erschienen:
DIE BRÜCKE - FORUM FÜR ANTIRASSISTISCHE POLITIK UND KULTUR
Heft 142 XXV. Jahrgang Oktober-November-Dezember 2006/4
Hefttitel: Barbaren-Furcht in der Bravour-Bastei Wenn Leitkultur zur Leidkultur wird Pressefreiheit oder (K)-ein bißchen Zensur Neues aus der Internationalen Philosophinnen-Welt

Guten Tag!

In DIE BRÜCKE, diesem vierteljährlichen »Forum für antirassistische Politik und Kultur« begegnen sich seit einem Viertel Jahrhundert die Widersacher des eurozentrisch zementierten Lehrgebäudes, Verfechter der kosmopolitanen Utopie und Handwerker der Poesie. Sieben Rubriken enthält das aktuelle Herbstheft:

»Meinungen-Karawanserei« (sechzehn Beitrage) »In den Kulissen der Teutezentrale« (drei Kapitel und zwei Kolumnen) »Kosmopolitane Menschenwelten« (acht Berichte) »Gegenwart der Geschichte« (fünf Artikel) »Kultur-Atelier« (neunzehn Novellen) »Die Brücke an der Spree« (drei Kolumnen) »Medien-Kultur-Schau« (zweiunddreißig Rezensionen) Und über fünfundachtzig Verswerke im Gesamtheft.

Einen Überblick über das Themenspektrum des Quartal-Periodikums verschafft auch die Homepage
www.bruecke-saarbruecken.de
(aktualisiert ab 25. Oktober 2006)
Während das retrospektive Auge der Domänen-Diktatur der Demokratie auf die rühmliche Rückkehr der Ständestaatsstrukturen starrt, kommen die Mainstream-Musketiere der »Vierten Gewalt« still wie stilvoll anmarschiert, halten große Stücke auf die (Selbst)Zensur, sehen die Sehnsüchte der Menschenlandschaften nach Brot und Bruderschaft über die Schulter an. Ebenfalls erwärmen sie sich für mediale Miseren und hauen allemal auf die Pauke, wenn sie davon Wind bekommen, daß gedruckte Sprachröhre des unfolgsamen Gedankengebäudes wie DIE BRÜCKE in die Marginalien gedrückt werden.
Andernteils geht selbst den publizistischen Produzenten des Magazins »M« (Menschen machen Medien), eines ver.di-Periodikums für die Sektion der Presse, ein Talglicht auf: Als »hochinteressant« registrieren sie in ihrem Herbstheft 2006 engagierte Blätter »abseits des Mainstreams« und wollen ihnen künftig eine Rubrik widmen.
In diesem »Abseits« strengt sich seit einem Vierteljahrhundert DIE BRÜCKE an zu überleben, indem sie auf einem zum Nulltarif tätigen Herausgeber- und Redaktionskreis fußt. Mit dem aktuellen Heft demonstriert sie abermals ihre publizistische Position als morgenbunter Bote einer kosmopolitaner Bürgerrepublik.
Ohne den beständigen Beistand der Verfechter des freien wie ästhetischen Wortes kann sie den dornigen Daseinskampf im medialen Blätterdschungel jedoch nicht überdauern. Daher wenden sich die unbeugsamen Brücken-Bauer wiederholt an die Antipoden der neoliberalen Loblyrik, dem Weiterblühen dieses Forums zur Seite zu stehen. Was tun, damit der Abonnenten-, Mitglieder- und Anzeigenkundenkreis ausgeweitet werden sowie DIE BRÜCKE in mehr Buchläden und Kiosken ausliegen kann?
Im Vertrauen auf jeglichen Rückhalt durch ein (Geschenk-)Abonnement, eine (Förder-)Mitgliedschaft im herausgebenden Verein DIE BRÜCKE e.V. oder einen Spendenbeitrag verbleibe ich mit morgenbunt kosmopolitischen Grüßen.

Necati Mert
Verantwortlicher und koordinierender Redakteur

Redaktioneller Kontakt und Bezug (auch Probeheft):
Die Brücke Riottestraße 16 66123 Saarbrücken Tel. 0681/390 58 50 und 0681/81 72 32 Fax 0681/81 72 29 (nach telefonischer Rücksprache) xxx  Hinweis: keine Emailadressen www.bruecke-saarbruecken.de
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